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Herrischried im Hotzenwald
Anmeldung
Die Gemeinde Herrischried besteht neben dem Ort Herrischried aus den Ortsteilen: » Atdorf, » Giersbach, » Großherrischwand, » Hogschür, » Hornberg, » Kleinherrischwand, » Niedergebisbach, » Obergebisbach, » Rütte und » Wehrhalden.

» Homepage Gemeinde Herrischried

Besonderheiten:
  • Eissporthalle
  • 3 Skilifte, 2 Rodelhänge
  • Mehrere Langlaufloipen
  • Gebahnte Winterwanderwege
  • Nordic Walking-Wege
  • Herrliche Wanderwege
  • Mountainbike-Strecken
  • Panoramablick


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Hotzenwald Online / Luftbild Herrischried 2005 / http://www.wfl-gmbh.de/ Bildnummer 2530409

Der Ort Herrischried
... ist eine typische Streusiedlung mit den auseinanderliegenden Ortsteilen Lochmatt, Ackern, Säge und Stehle. Lediglich im Zentrum um den Le Castellet-Platz und in den Neubaugebieten Ackern und Stehle besteht ein geschlossenes Ortsbild. Die hochgelegene Pfarrkirche mit den zwei flachgedeckten Türmen prägt Herrischried.

Herrischried liegt auf ca. 900 Metern Höhe.

Geschichtlich wird die Gemeinde im Jahre 1281 unter dem Namen „Hörschinsried“ erstmals erwähnt. Herrischried ist wohl zwischen dem 10. – 11. Jahrhundert als Rodungssiedlung, der letzten Erschließungsepoche des Hotzenwaldes entstanden. 1331 erscheint die Bezeichnung „Herisriet“. Im 13. Jahrhundert fehlten hier die Freibauern, was sich daraus erklären lässt, dass die Kolonisation durch Eigenleute des Klosters Säckingen erfolgte. Das Kloster besaß über das Dorf die Grundherrschaft. Sein Dinghof zu Herrischried war der am nördlichsten in den Hotzenwald vorgelagerte klösterliche Verwaltungshof. 1806 kam Herrischried zum Großherzogtum Baden und wurde dem Bezirk Säckingen zugeteilt. 1849 zerstörte ein Großbrand im Dorf 17 Häuser samt der neu erbauten Kirche. Zu diesem Unglück kam die allgemeine Notlage jener Zeit, die hier zu einer starken Abwanderung führte. Im Jahre 1851 wanderten mit staatlicher Unterstützung mehr als 500 Personen aus der Pfarrei Herrischried nach Amerika aus.

Im Jahre 1972 wurden dem Hauptort Herrischried die Ortsteile Hogschür, Niedergebisbach, Rütte und Wehrhalden ab 1974 auch die Ortsteile Hornberg und Großherrischwand eingegliedert.

Das ursprünglich überwiegend landwirtschaftlich orientierte Dorf entwickelte sich in starkem Maße zu einem Ferien- und Erholungszentrum, das auch durch die Skilifte und die Eissporthalle im Winter eine starke Anziehungskraft ausübt. Herrischried ist staatlich anerkannter Luftkurort.

Herrischried
(2008) © ISS
Freizeitzentrum
(08/2008) / © ISS
Herrischried Ackern
(2008) © ISS
Freizeitzentrum
(08/2008) / © ISS
Johann-Peter-Hebel Weg
Schneereicher Winter
(05.03.2006)
Herrischried Ackern 2005
http://www.wfl-gmbh.de
Bildnummer:2530411
Freizeitzentrum 2005
http://www.wfl-gmbh.de
Bildnummer:2530414
Obere Lochmatt 2005
http://www.wfl-gmbh.de
Bildnummer:2530405
Herrischried Lochmatt 2005
http://www.wfl-gmbh.de
Bildnummer:2530408
Freizeitzentrum 2005
http://www.wfl-gmbh.de
Bildnummer:2530415
Herrischried (gesamt) 2005
http://www.wfl-gmbh.de
Bildnummer:2530404
(01/2005) / © ISS
(05/2005) / © ISS
(05/2005) / © ISS
Odlandkapelle Herrischried
(Mai 2004) © ISS
Herrischried (02/2003)
Liftstrasse
Restaurant Christophorus
(2003) © ISS
Herrischried Kirche
(02/2003) © ISS
Freizeitzentrum Herrischried
(2001) © ISS
Freizeitzentrum Herrischried
(2001) © ISS
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Atdorf
Der Ortsteil wurde im Jahre 1974 eingemeindet und liegt auf ca. 900 Metern Höhe.
Die drei Ortsteile Hornberg, Atdorf und Obergebisbach sind als Hofsiedlungen in der mittleren oder jüngeren Periode der Hotzenwalderschließung entstanden. Die Besiedlung scheint von Wehr aus bis nach Obergebisbach hinein erfolgt zu sein, denn alle drei Ortsteile gehörten in früherer Zeit zur Grafschaft Wehr und wurden unter den Habsburgern anfänglich noch zum Amt Wehr gezählt. Noch im 16. Jahrhundert wurde nicht von den Gemeinden, sondern nur von den Höfen zu Atdorf und Hornberg gesprochen. Obergebisbach erscheint bis zum 15. Jahrhundert meistens mit Niedergebisbach zusammen. So wurden um 1300 die zwei „Geboltzpach“ als Einheit genannt. 1256 erscheint „Hornbec“ erstmals. Kurz nach 1300 hört man auch von Atdorf in seiner alten Bezeichnung „Abedorf“. Im 14. Jahrhundert erfolgte die Loslösung der Orte vom Amt Wehr. Sie gehörten dann zur Grafschaft Hauenstein.

Luftbild Atdorf 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530453
Luftbild Atdorf 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530453
Luftbild Atdorf 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530453
Luftbild Atdorf 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530453
Luftbild Atdorf 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530453
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Giersbach
Der Ortsteil wurde im Jahr 1972 eingemeindet und liegt auf ca. 900 Metern Höhe.
Zu Wehrhalden gehören die damaligen Siedlungen Giersbach, Kleinherrischwand und Lochhäuser. Die Besiedlung von Wehrhalden wurde in der Zeit vom 12. – 14. Jahrhundert vor allem durch die Herren von Wehr und Bärenfels sowie das Stift Säckingen gefördert, welches in Herrischried einen Dinghof besaß. Zur Zeit der Hammerschmieden und Eisenwerke am Hochrhein und im Wehratal wurden die Wälder gerodet, um deren ungeheuren Bedarf an Holzkohle zu decken. Auf diesen gerodeten Waldplätzen entstanden nach und nach aus den Hütten der Holzhauer und Köhler die verstreut liegenden Walddörfer. In ihnen wurden zum größten Teil Arbeitskräfte aus Tirol und Vorarlberg angesiedelt. Wehrhalden gehörte zur hauensteinischen Einigung Görwihl.
Durch den Anbau von Baumwolle und der Ansiedlung einer Baumwollspinnerei, konnten sich die Einwohner den Lebensunterhalt verschaffen. Diese Einnahmequelle fiel jedoch um 1850 gänzlich weg. Es entstand eine große Armut, wesshalb einige Familien nach Amerika auswanderten.

Luftbild Giersbach 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530421
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Großherrischwand
Der Ortsteil wurde im Jahre 1974 eingemeindet und liegt auf ca. 920 Metern Höhe.
Geschichtlich wird die Gemeinde im Jahre 1300 unter dem Namen „Herrenschwand“ erstmals erwähnt.
Das Siedlungsgebiet verrät die Entstehung als Einzelhofsiedlung in der letzten Epoche der Hotzenwaldkolonisation zwischen den 10. und 12. Jahrhundert. Als Rodungssiedlung der Tiefensteiner wird es um 1300 erstmals unter dem Namen „Herrenschwand“ erwähnt und weist zu dieser Zeit eine größere Anzahl von freien Bauern auf. Gleichzeitig lag es im Bereich der Grundherrschaft des Klosters Säckingen, da beide Orte Herrischwand und Schellenberg, aus denen die damalige Gemeinde bestand, zum Säckinger Dinghof gehörten.
1806 fiel Großherrischwand mit dem Hauensteiner Land an Baden und wurde dem damaligen Amtsbezirk, späteren Kreis Säckingen, unterstellt.
Heute ist Großherrischwand mit dem Klausenhof-Freilichtmuseum, den dort stattfindenden Theateraufführungen & Veranstaltungen und dem Loipenzentrum ein touristisch attraktiver Ortsteil.


Großherrischwand 16.10.2016
Großherrischwand 16.10.2016
Luftbild Großherrischwand 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530422
Luftbild Großherrischwand 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530424
Luftbild Großherrischwand /
Klausenhof-Areal /
(07/2001) / © ISS
Großherrischwand Damals & Heute
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Hogschür
Der Ortsteil wurde Jahre 1972 eingemeindet und liegt auf ca. 870 Metern Höhe.
Hogschür liegt am linken Uferhang des oberen Murgtales und gliedert sich in das Unter- und Oberdorf. In früheren Aufzeichnungen erscheit der Ortsname als „Hochschür“ oder „Hogscheuer“ , also hochgelegene Scheuer. Hogschür zählte zur Einigung Görwihl und bis zur Errichtung der Pfarrei Herrischried im Jahre 1695 auch zum Kirchspiel Görwihl. Zu Hogschür gehörte bis zum Jahre 1935 auch der Ortsteil Lochmatt.
Im 18. Jahrhundert wurde das Dorf in die Unruhen der Salpetereraufstände hineingezogen, und unter den 1755 auf Befehl der Kaiserin Maria Theresia verbannten Salpeterern befanden sich von Hogschür Michel Eckert und Josef Gäng mit ihren sechsköpfigen Familien. In der Notzeit um 1850 wanderten auch einige Familien nach Amerika aus.
Durch Viktor v. Scheffel ist Hogschür in die Literatur eingegangen.
Heute ist Hogschür ein kleiner, ländlich geprägter Wohnort.

Luftbild Hogschür /
(21.08.2008) / © ISS
Luftbild Hogschür 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530450
Luftbild Hogschür 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530448
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Hornberg
Der Ortsteil wurde im Jahre 1974 eingemeindet und liegt auf ca. 950 Metern Höhe.
In früheren Aufzeichnungen erscheit der Ortsname als „Hornbec".
Die drei Ortsteile Hornberg, Atdorf und Obergebisbach sind als Hofsiedlungen in der mittleren oder jüngeren Periode der Hotzenwalderschließung entstanden. Die Besiedlung scheint von Wehr aus bis nach Obergebisbach hinein erfolgt zu sein, denn alle drei Ortsteile gehörten in früherer Zeit zur Grafschaft Wehr und wurden unter den Habsburgern anfänglich noch zum Amt Wehr gezählt. Noch im 16. Jahrhundert wurde nicht von den Gemeinden, sondern nur von den Höfen zu Atdorf und Hornberg gesprochen. Obergebisbach erscheint bis zum 15. Jahrhundert meistens mit Niedergebisbach zusammen. So wurden um 1300 die zwei „Geboltzpach“ als Einheit genannt. 1256 erscheint „Hornbec“ erstmals. Kurz nach 1300 hört man auch von Atdorf in seiner alten Bezeichnung „Abedorf“. Im 14. Jahrhundert erfolgte die Loslösung der Orte vom Amt Wehr. Sie gehörten dann zur Grafschaft Hauenstein.
Hornberg liegt am Hochhang über dem Wehratal als eine Siedlung von Einzelhäusern, die sich den Hang entlang ziehen.
Hornberg ist mit seinem überaus faszinierendem Panoramablick über das Rhein- und Wiesental zu den Schweizer Alpen und den Französischen Vogesen weit über den Hotzenwald hinaus bekannt.



Luftbild Hornberg 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530418
Luftbild Hornberg /
Hornbergbecken /
(08/2008) / © ISS
Luftbild Hornberg /
Hornbergbecken /
(08/2008) / © ISS
Luftbild Hornberg /
Hornbergbecken /
(08/2008) / © ISS
Luftbild Hornberg /
Hornbergbecken /
(08/2008) / © ISS
Luftbild Hornberg /
Hornbergbecken /
(08/2008) / © ISS
Luftbild Hornberg /
Hornbergbecken /
(08/2008) / © ISS
Luftbild Hornberg /
Hornbergbecken /
(08/2008) / © ISS
Luftbild Hornberg /
Hornbergbecken /
(08/2008) / © ISS
Luftbild Hornberg /
Hornbergbecken /
(07/2001) / © ISS
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Kleinherrischwand
Der Ortsteil wurde im Jahr 1972 eingemeindet und liegt auf ca. 930 Metern Höhe.
Zu Wehrhalden gehören die damaligen Siedlungen Giersbach, Kleinherrischwand und Lochhäuser. Die Besiedlung von Wehrhalden wurde in der Zeit vom 12. – 14. Jahrhundert vor allem durch die Herren von Wehr und Bärenfels sowie das Stift Säckingen gefördert, welches in Herrischried einen Dinghof besaß. Zur Zeit der Hammerschmieden und Eisenwerke am Hochrhein und im Wehratal wurden die Wälder gerodet, um deren ungeheuren Bedarf an Holzkohle zu decken. Auf diesen gerodeten Waldplätzen entstanden nach und nach aus den Hütten der Holzhauer und Köhler die verstreut liegenden Walddörfer. In ihnen wurden zum größten Teil Arbeitskräfte aus Tirol und Vorarlberg angesiedelt. Wehrhalden gehörte zur hauensteinischen Einigung Görwihl.
Durch den Anbau von Baumwolle und der Ansiedlung einer Baumwollspinnerei, konnten sich die Einwohner den Lebensunterhalt verschaffen. Diese Einnahmequelle fiel jedoch um 1850 gänzlich weg. Es entstand eine große Armut, wesshalb einige Familien nach Amerika auswanderten.

Luftbild Großherrischwand 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530422
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Niedergebisbach
Der Ortsteil Niedergebisbach wurde im Jahre 1972 eingemeindet und liegt auf ca. 850 Metern Höhe.
In früheren Aufzeichnungen erscheit der Ortsname als „Gebelsbach“.
Niedergebisbach ist als Hofsiedlungen in der mittleren oder jüngeren Periode der Hotzenwalderschließung also zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert entstanden. Die Besiedlung scheint von Wehr aus erfolgt zu sein, denn der Ortsteil gehörte in früherer Zeit zur Grafschaft Wehr. Allerdings sind die territorialen Machtverhältnisse des frühen Mittelalters nicht mehr klar ersichtlich. Im Gegensatz zu Obergebisbach hat Niedergebisbach nie zum Kirchspiel Wehr gehört. Das lässt darauf schließen, dass zwischen Ober- und Niedergebisbach schon in alter Zeit die Grenze zwischen der einstigen Grafschaft Wehr und dem Gebiet der Grafschaft Hauenstein lag.
Niedergebisbach erscheint bis zum 15. Jahrhundert meistens mit Obergebisbach zusammen als die zwei „Geboltzpach“. Ab dem Jahre 1546 erscheint Niedergebelsbach für sich.
In Niedergebisbach stand ein Meierhof, der ursprünglich wohl der Verwaltungshof der Herrschaft war, die über das Dorf gebot. Dieser Meierhof war in späterer Zeit als Lehen vergeben und ging dann in das Eigentum der Bewirtschafter über. Um 1650 besaßen ihn Hans Seger und der Maurer Gallin.
In Gedenken an die Sapleterer-Zeit wurde der Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus als „Blasius-Hottinger-Platz“ benannt. Blasius Hottinger stammte aus Niedergebisbach und war einer der Anführer in der Salpeterer-Zeit.
Niedergebisbach gehörte zu Rickenbach. Nach dem Übergang an Baden 1806 wurde Niedergebisbach dem Amtsgerichtsbezirk Säckingen zugeteilt. Kirchlich gehörte das Dorf bis 1897 zu Rickenbach, dann wurde es der Pfarrei Herrischried angegliedert.

31.07.2010 / © ISS
Meierhof (24.05.2010) / © ISS
Winteransicht (2010) / © ISS
Luftbild Niedergebisbach /
(08/2008) / © ISS
Luftbild Niedergebisbach /
08/2008) / © ISS
Luftbild Niedergebisbach /
08/2008) / © ISS
Luftbild Niedergebisbach /
08/2008) / © ISS
Niedergebisbach 2005/
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530451
Luftbild Niedergebisbach /
(07/2001) / © ISS
Luftbild Niedergebisbach /
(07/2001) / © ISS
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Obergebisbach
Der Ortsteil wurde im Jahre 1974 eingemeindet und liegt auf ca. 950 Metern Höhe.
Die drei Ortsteile Hornberg, Atdorf und Obergebisbach sind als Hofsiedlungen in der mittleren oder jüngeren Periode der Hotzenwalderschließung entstanden. Die Besiedlung scheint von Wehr aus bis nach Obergebisbach hinein erfolgt zu sein, denn alle drei Ortsteile gehörten in früherer Zeit zur Grafschaft Wehr und wurden unter den Habsburgern anfänglich noch zum Amt Wehr gezählt. Noch im 16. Jahrhundert wurde nicht von den Gemeinden, sondern nur von den Höfen zu Atdorf und Hornberg gesprochen. Obergebisbach erscheint bis zum 15. Jahrhundert meistens mit Niedergebisbach zusammen. So wurden um 1300 die zwei „Geboltzpach“ als Einheit genannt. 1256 erscheint „Hornbec“ erstmals. Kurz nach 1300 hört man auch von Atdorf in seiner alten Bezeichnung „Abedorf“. Im 14. Jahrhundert erfolgte die Loslösung der Orte vom Amt Wehr. Sie gehörten dann zur Grafschaft Hauenstein.

...von Norden
(24.05.2010) / © ISS
...von Westen
(24.05.2010) / © ISS
...von Süden
(24.05.2010) / © ISS
Idyllisch!
(24.05.2010) / © ISS
Teilansicht
(24.05.2010) / © ISS
Winteransicht /
(Januar 2010) / © ISS
Obergebisbach 2005 /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530452
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Rütte
Der Ortsteil wurde im Jahr 1972 eingemeindet und liegt auf ca. 970 Metern Höhe.
Rütte gehört zu den Siedlungen die verhältnismäßig spät durch Roden entstanden sind, worauf auch der Ortsname hinweist. Die Besiedlung erfolgte in der letzten Periode der Hotzenwaldkolonisation, also etwa um das 13. Jahrhundert. Anfangs war der Einfluss und das Wirken des Stiftes Säckingen, das in Herrischried einen Dinghof besaß, maßgebend für die Entwicklung der Siedlung Rütte, obwohl diese unmittelbar der vorderösterreichischen Herrschaft unterstand. Aus einer Urkunde geht hervor, dass Rütte aus einem Einzelhof entstanden ist. Auf dem Ödland, das früher als Etschland bezeichnet wurde, hatten die Bewohner von Rütte Weide-, Holz- und Roderechte. Das meiste Holz, soweit es nicht als Nutz- oder Brennholz gebraucht wurde, wurde in Meilern zu Holzkohle verarbeitet.
Rütte zählte zur hauensteinischen Einung Görwihl. Während der Salpetererunruhen wurde Josef Leber bei einem Treffen auf dem Etzwihlerfeld gefangengenommen und später mit anderen Anführern der Salpeterer hingerichtet. Um 1750 wurden einige Familien aus Rütte ins Banat verbannt.

Foto: Hansjoachim Kreiner /
Herrischried 18.12.2010
Foto: Hansjoachim Kreiner /
Herrischried-Rütte 05.06.2009
Luftbild Rütte /
(08/2008) / © ISS
(2005) /
http://www.wfl-gmbh.de /
Bildnummer: 2530412
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Wehrhalden
Der Ortsteil wurde im Jahr 1972 eingemeindet und liegt auf ca. 950 Metern Höhe.
Zu Wehrhalden gehören die damaligen Siedlungen Giersbach, Kleinherrischwand und Lochhäuser. Die Besiedlung von Wehrhalden wurde in der Zeit vom 12. – 14. Jahrhundert vor allem durch die Herren von Wehr und Bärenfels sowie das Stift Säckingen gefördert, welches in Herrischried einen Dinghof besaß. Zur Zeit der Hammerschmieden und Eisenwerke am Hochrhein und im Wehratal wurden die Wälder gerodet, um deren ungeheuren Bedarf an Holzkohle zu decken. Auf diesen gerodeten Waldplätzen entstanden nach und nach aus den Hütten der Holzhauer und Köhler die verstreut liegenden Walddörfer. In ihnen wurden zum größten Teil Arbeitskräfte aus Tirol und Vorarlberg angesiedelt. Wehrhalden gehörte zur hauensteinischen Einigung Görwihl.
Durch den Anbau von Baumwolle und der Ansiedlung einer Baumwollspinnerei, konnten sich die Einwohner den Lebensunterhalt verschaffen. Diese Einnahmequelle fiel jedoch um 1850 gänzlich weg. Es entstand eine große Armut, wesshalb einige Familien nach Amerika auswanderten.

Luftbild Wehrhalden 2005
http://www.wfl-gmbh.de
Bildnummer: 2530430
Luftbild Wehrhalden 2005
http://www.wfl-gmbh.de
Bildnummer: 2530429
Wehrhalden
(05/2008) / © ISS