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Die Besiedlung des Hotzenwaldes
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Die am südlichen Rand gelegenen Orte, heute Ortsteile der Hochrheingemeinden, waren bereits in der mittleren und jüngeren Steinzeit besiedelt, wie Funde beweisen. Die Besiedlung der inneren Waldgebiete auf den Hochflächen von 600 bis 800m erfolgte zunächst vom Rhein- und Wehratal her vom 8. bis 11.Jh. durch Ausroden der Wälder: -ingen- und -wihl- (-wiel-)-Orte.

Wie es weiterging...
In der letzten Siedlungsperiode vom 11. bis 13.Jh. entstanden die Orte des hinteren Hotzenwaldes in der Höhenlage von etwa 800 - 1000m durch die Herren von Bärenfels und Tiefenstein und durch das Kloster St.Blasien. Es waren reine Rodungssiedlungen, erkennbar an den Endungen -schwand oder -ried (rütte). Das Holz wurde benötigt, um den Hammerwerken im Tal die notwendige Holzkohle zu liefern. Auf den Rodungsflächen entstanden dann die Siedlungen.
Nach Dr. Leopold Döbele

Heimatmuseum Görwihl
Das Heimatmuseum ist von Ostermontag bis November Sonn- und Feiertags von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Gruppenführungen sind während des ganzen Jahres nach Vereinbarung möglich. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung Görwihl unter der Telefonnummer: 07754-7080.
Bild einer Salpeterersiederei im Heimatmuseum GörwihlBild einer Salpeterersiederei im Heimatmuseum Görwihl